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Pressestimmen zum Eisenbahnatlas Österreich

Als “Dritter im Bunde” der Eisenbahnatlanten aus dem vor einiger Zeit von Aachen nach Köln umgezogenen Spezialverlag ist nun derjenige über Österreich erschienen. Er steht seinen Vorgängern hinsichtlich Qualität und Detailfülle in nichts nach. Fotos gibt es nur je drei auf den Umschlagseiten, ansonsten aber geballte Informationen über die einzelnen Bahnstrecken unseres Nachbarlandes. Wie gewohnt sind nicht nur alle bestehenden Strecken eingetragen, sondern auch die stillgelegten und in Bau oder Planung befindlichen. Auf Basis von Karten, die die wichtigsten topographischen Gegebenheiten beinhalten, sind die Strecken mit allen bahnhöfen und Besonderheiten eingetragen. Die Reduzierung der Kartographie auf die bahnspezifischen Belange schafft einen hervorragenden Überblick. Strichstärke, Farben und Symbole bieten jede Menge Zusatzinformationen. Detailkarten der Ballungsräume fehlen ebenso wenig wie Netzpläne der einzelnen Straßenbahnbetriebe.

Ein umfangreiches Ortsverzeichnis sowie Tabellen mit zusätzlichen Informationen (z.B. Adressen aller Unternehmen, Verzeichnis aller Tunnels) runden das Werk ab. Durch eine umfangreiche Unterstützung der zuständigen Abteilungen der österreichischen Eisenbahnen ist der Atlas quasi auch ein “amtliches Werk”. Der Atlas ist, wie auch seine beiden Vorgänger über Deutschland und die Schweiz, sowohl für Eisenbahn- wie auch für Nahverkehrsfreunde eine gute Quelle zur Vor- und Nachbereitung von Reisen, zur Suche von Fotostellen, zur Ergänzung der Streckenkenntnis und zur Information über die anstehenden Um- und Neubauten. Dass der getriebene Aufwand auch seinen Preis haben muss, sollte sich von selbst verstehen - dafür bekommt der interessierte Leser aber auch ein Thema in selten gekannter Vollständigkeit präsentiert.

Axel Reuther in Blickpunkt Straßenbahn

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